Kooperation
Schule und Theater
in Sachsen

Was ist KOST?

KOST heißt Kooperation Schule und Theater in Sachsen. Es geht also darum, dass Schulen und Theater zusammenarbeiten.

Seit mehr als 10 Jahren ist KOST eine Fachstelle, die Kooperationen von Schulen und Theatern betreut und unterstützt. Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, Schulen und Theaterkünstler:innen in sogenannten KOST-Kooperationen zusammenzubringen. Dabei kommen die Theaterkünstler:innen über 2 Jahre regelmäßig in eine Schule und bauen dort Theater-AGs mit auf.

Für einzelne Theaterprojekte von Schulen, Jugendclubs, Vereinen oder Sozialverbänden gibt es kleinere Förderprogramme. Sie ermöglichen Theaterarbeit als Workshop, Projektwoche oder durch Coaching.
Wir bieten außerdem Kurse für Lehrkräfte und Theaterkünstler:innen zu theaterpädagogischen Methoden an.

Der Höhepunkt des Jahres ist unser Schultheatertreffen Sachsen (STTS). An verschiedenen Stadttheatern begegnen sich Schultheatergruppen und zeigen ihre Stücke.

Auf einer Theaterbühne steht eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen dicht beieinander. Sie tragen Alltagskleidung in verschiedenen Farben, zum Beispiel gestreifte Kleider, bunte Hosen und Oberteile. Fast alle heben einen Arm in die Luft, manche mit geballter Faust, andere mit gespreizten Fingern. Einige Kinder stehen, andere knien oder hocken davor, sodass mehrere Reihen entstehen.
Foto: privat

Geschichte KOST

Seit 2014 bringt KOST Schulen zum Theaterspielen. Wir führen Schüler:innen in ganz Sachsen an Theater heran. In der KOST-Kooperation arbeiten professionelle Theaterkünstler:innen 2 Jahre lang regelmäßig in Schulen. Sie bauen AGs auf und stärken Lehrkräfte in der Theaterarbeit.

Bis 2024 haben die Sächsischen Staatsministerien für Kultus (SMK) und für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) dieses Programm getragen. KOST hatte sein Büro zuerst am Theater der jungen Generation (tjg), seit 2017 dann bei den Landesbühnen Sachsen.

Seit 2025 ist das Projekt KOST ein Teil der Landesbühnen Sachsen. Die Fachstelle KOST entwickelt immer wieder neue Programme. Sie sollen jungen Menschen helfen, Theater zu spielen. Dabei beachten wir auch, wie die Gesellschaft sich aktuell entwickelt. Ein Beirat begleitet und berät uns dabei.

Die KOST-Kooperationen sind unser wichtigstes Programm. Es sind Partnerschaften über 2 Jahre, in denen KOST

  • Honorare und Reisekosten der Theaterkünstler:innen übernimmt,
  • Kurse anbietet und
  • Netzwerktreffen organisiert.

Schulen, Horte und Schul-Vereine bewerben sich für die KOST-Kooperation und entwickeln nachhaltige Theaterangebote. Wir unterstützen besonders gern auch Theaterprojekte im ländlichen Raum oder mit inklusiver Ausrichtung.

Kulturministerin Barbara Klepsch würdigt diesen Ansatz. Sie sagt:
„Die Bedeutung des Theaterspielens für Kinder und Jugendliche ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Neben sprachlichen und kognitiven Kompetenzen werden Körpergefühl und Selbstwahrnehmung geschult.“

KOST ist ein Projekt zur kulturellen Bildung der Landesbühnen Sachsen und wird gefördert von: